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Behandlungsansatz

Vermutlich gibt es einen Grund, warum sie einen Veränderungswunsch verspüren und Ihre Gewohnheiten  als schädlich bewerten. Dieser Grund und Ihr persönliches Ziel sind die Chance zum Aufbau und Erhalt einer Abstinenzmotivation und Aufrechterhaltung.

 

Die Erfahrungen zu machen, wie sich ein kontrolliertes, konsumfreies Leben anfühlt, stellen einerseits die Motivation und Grundlage für diesen Veränderungsprozess dar, andererseits kann ein Verzicht auch mit neuen, schwierigen, belastenden, überfordernden Gefühlen verbunden sein. Es ist förderlich alternative Bewältigungsmechanismen für den Umgang mit diese Gefühlen zu erlernen, um Suchtdruck und Rückfälle zu vermeiden.

 

Ich verstehe Rückfälle im Therapieverlauf als Symptom der Substanz- und Verhaltensstörung, so dass wir mit Rückschlägen arbeiten und einen Rahmen schaffen, indem sie eine vollständige Akzeptanz für Ihre Erkrankung und Sich erlernen. Eine achtsame, selbstfürsorgliche Haltung in ihrem Alltag zu praktizieren muss erlernt werden, ist jedoch ein realisierbares, sehr wirkungsvolles Ziel.

 

Einen kontinuierlichen Fokus in meiner therapeutischen Behandlung lege ich auf die Einbeziehung sozialer Systemen. Die Bedeutung von Bindung- und Beziehung als wichtiges Grundbedürfnis und Ressource im Genesungsprozess berücksichtige ich in meinen therapeutischen Interventionen. Mein Angebot wird, wenn sinnvoll und notwenig, auch unter Einbezug ergänzender, geeigneter Institutionen, wie Suchtberatungsstellen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, psychologischen- und ärztlichen Psychotherapeut*innen sowie Psychiater*innen durchgeführt.

 

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