
Paartherapie
Es gibt zahlreiche Auslöser, die zu einem Bedarf an Unterstützung in einer Partnerschaft führen können. Eine Vermittlung wertvoller Konfliktlösungsstrategien und das gegenseitige Erkennen und Verstehen eigener Konfliktmuster sind wichtige Grundlagen in einem paartherapeutischen Prozess. Durch die Vermittlung zahlreicher Handlungsstrategien können Herausforderungen gemeistert und eine gesunde, erfüllende Partnerschaft (neu-) aufgebaut werden. Ich nutze intensives Kommunikationstraining mit Techniken aus der gewaltfreien Kommunikation (GfK) sowie Methoden aus der Schematherapie, die sich in paartherapeutischen Prozessen in der Konfliktaufarbeitung und Bewältigung sehr bewährt haben.
Auseinandersetzungen und Konflikte: Anhaltende oder wiederkehrende Konflikte können Ihre Beziehung stark belasten. Der Austausch über Themen wie Finanzen, Erziehungsmethoden, Verpflichtungen innerhalb der Familie oder der Wunsch nach unterschiedlichen Lebensstilen können zu Konfliktthemen werden. Auch ein Suchtverhalten einer oder beider Partner*innen kann die Beziehung erheblich belasten.
Schwierigkeiten in der Kommunikation: Im verbalen und nonverbalen Austausch über konkrete Anliegen, Bedürfnisse und Gedanken fühlen wir uns oft missverstanden. Streit sowie fehlende Ehrlichkeit und Offenheit werden in einem paartherapeutischen Prozess gezielt bearbeitet. Die Fähigkeit, offen über Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, wird dabei gezielt gestärkt.
Vertrauensbrüche: Vertrauen hält unsere Beziehungen zusammen. Verhaltensweisen wie Untreue, Lügen oder die Konsequenzen eines Suchtverhaltens können das Vertrauen erschüttern oder es gänzlich verloren gehen lassen. Wir können daran arbeiten, das Vertrauen schrittweise wieder aufzubauen und die zugrundeliegenden Ursachen der Probleme zu erkennen.
Lebensveränderungen: Große Veränderungen wie die Geburt eines Kindes, ein Jobwechsel oder der Eintritt in den Ruhestand können einen Einfluss auf Ihre Beziehung haben.
Sexuelle Unzufriedenheit: Es gibt viele Herausforderungen dabei, in einer Partnerschaft die sexuelle Zufriedenheit zu sichern oder zu erlangen. Probleme im sexuellen Bereich kommen häufig vor, werden jedoch immer noch stark tabuisiert. Sie können entstehen, weil unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche vorhanden sind. Auch sexuelle Dysfunktionen können Ursache für Unzufriedenheit sein.
Der Wunsch nach unterschiedlichen Beziehungsmodellen: Beziehungsmodelle sind zahlreich. Die Wahl eines für sich und den/die Partner*in stimmigen Modells ist häufig mit Unsicherheiten, Krisen und Auseinandersetzungen verbunden. Eine Klärung kann in einem Paarcoaching ein wichtiges Anliegen sein.
Gefühle der Entfremdung: „Mein Mann oder meine Frau liebt mich nicht mehr." Liebeskummer und/oder eine emotionale Distanz kann dazu führen, dass sich Partnerinnen voneinander isoliert fühlen. Ziel ist es dann, eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Partnerin wiederherzustellen.
Verarbeitung von Krisen oder Traumata: Verluste, gesundheitliche Herausforderungen oder andere traumatische Ereignisse können die Dynamik in Ihrer Partnerschaft verändern. Auch Bindungsängste spielen in der Beziehungsgestaltung eine große Rolle. Diese Krisen können gemeinsam überwunden werden.
Prävention: Schon zu Beginn einer Beziehung kann eine Paarberatung sinnvoll sein. So können potenzielle Konflikte erkannt, eingeschätzt, geklärt und Strategien entwickelt werden, diese zu bewältigen. Auch als Single können Sie wichtige Anliegen für ein Coaching mitbringen. Melden Sie sich gerne.
Trennung und Scheidung: Trennung oder nicht? Eine professionelle Begleitung und Beratung in einer Trennungssituation ist ein häufiges Anliegen für eine Paartherapie. Es ist möglich, mit einer professionellen Begleitung eine Trennung für beide Seiten wohlwollend, respektvoll und wertschätzend zu gestalten.